10 Todsünden zum Thema Kaffee

1. Kaffee mit kochendem Wasser aufbrühen.

Ist die Temperatur zu hoch, verflüchtigen sich die Aromen, Bitterstoffe werden frei gesetzt und der Kaffee schmeckt verbrannt.

2. Kaffee zu kalt aufgießen.

Der Kaffee bekommt einen ungewollten sauren Geschmack, da sich bestimmte Aromen erst ab einer gewissen Temperatur lösen.

3. Bohnen mit einem Schlagmahlwerk (rotierendes Messer) mahlen.

Diese sind gut geeignet für Gewürze und Kräuter, aber nicht für Kaffeebohnen. Denn der Kaffee erhitzt sich bereits beim Mahlen, die Öle treten aus, der Kaffee wird bitter. Außerdem mahlen diese Mahlwerke recht ungleichmäßig.

4. Kaffee im Kühlschrank lagern.

Er nimmt die Gerüche und Fremdaromen auf und verändert somit seinen ursprünglichen Geschmack. Außerdem ist es zu kalt und feucht. Durch die Temperaturschwankung beim rein und raus nehmen schwitzt der Kaffee aus und zieht Feuchtigkeit.

5. Einfrieren des Kaffees.

Die in den Ölen gebundenen Aromen können dabei zerstört werden. Außerdem entsteht beim Auftauen Kondenswasser, was vom Kaffee aufgesogen wird.

6. Kaffee zu lange lagern.

Da Kaffee sehr schnell altert und dabei durch ranzig werdende Öle sein Aroma verliert, sollte der Kaffee – besonders schon gemahlener – sehr zügig verbraucht werden.

7. Falscher Mahlgrad.

Egal ob Siebträger, Stempelkanne oder Filterkaffee, jede Art der Zubereitung erfordert ihren eigenen Mahlgrad.

8. Gekochten Kaffee zu lange warm halten, oder sogar wieder aufwärmen.

Das erklärt sich eigentlich von selbst, oder?

9. Kaffee umfüllen.

Kaffee am besten in der Originalverpackung lassen, da er beim Umfüllen in Kontakt mit Sauerstoff kommt. Dies führt zu einer Oxidation, die den Abbau der Aromen beschleunigt.

10. Salz auf das Kaffeemehl geben.

Erklärt sich von selbst, dass das nicht schmecken kann …